Hochschulen

Das Thema Nachhaltigkeit geht auch an Hochschulen nicht vorbei:

Hochschulen eignen sich sehr gut für das Thema Nachhaltigkeit, da sie Orte sind, an denen die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels erforscht werden und  zukünftige Generationen ausgebildet werden. Sie haben großes Potential als Vorreiter und Impulsgeber im Rahmes ihres Bildungsauftrages und ihrer Forschungsfinanzierung. Auf dieser Seite findest du Informationen zu Projekten der Universität Gießen und des Asta’s, Hintergrundinformationen zum Thema Nachhaltigkeit an Hochschulen, Veranstaltungshinweise, Informationen für Studierende und eine Möglichkeit deine Ideen zum Thema Nachhaltigkeit einzubringen.

Initiativen regionaler Hochschulen

Green Office THM
Grüne Mensa
Ökologiereferat
GreenJLU
BfN
Studierendenwerk
JLU Campusgarten
Planetary Thinking

Allgemeine Informationen

Im Hessischen Hochschulpakt  wird das Thema Nachhaltigkeit aufgegriffen und als Ziel verankert. Nachhaltigkeit kann an Hochschulen aus multidisziplinären Perspektiven betrachtet und praktisch erfahren werden.  Außerdem kommt den Hochschulen eine wichtige Vorbildfunktion zu, da diese als große Landeseinrichtungen besonders auf den Umgang mit dem eigenen Ressourcenverbrauch achten müssen.
Grundlage für Hochschulen sind die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung, die im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Für die Bereiche Governance, Lehre, Forschung, Transfer und Betrieb müssen somit zeitnah Konzepte entwickelt werden.

Das Wissen in die Gesellschaft tragen. Hierzu können Veranstaltungsreihen und Events dienen.

Netzwerke mit anderen Hochschulen bilden. Hochschulen sollen nachhaltiger gestaltet werden, dabei kann ein Nachhaltigkeitsbeauftragter bzw. eine Nachhaltigkeitsbeauftragte ernannt werden.

Studierenden Fachwissen vermitteln und dabei die Methoden-, Sozial- und Handlungskompetenzen aufgreifen.

Forschungszentren zu Themenbereichen der Nachhaltigkeit aufbauen.

Auch der Hochschulbetrieb muss nachhaltiger gestaltet werden. Das Wissen und Können findet hier Anwendung.

Aktuelle Veranstaltungen und Umweltaktivitäten

Der Markt der Möglichkeiten bietet zu Beginn jeden Semesters die Gelegenheit, die Justus-Liebig-Universität, die Stadt Gießen und zahlreiche weitere Einrichtungen kennenzulernen, sich einen Überblick zu verschaffen zu studentischem oder ehrenamtlichem Engagement.

Bringing together global perspectives and getting into the actual practices of working with and living the IDG Framework across the five dimensions of Being, Thinking, Relating, Collaborating, and Acting at the IDG-Summit.

Find out more about the Inner-Development-Goals.

Dokumente

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat am 13. Dezember 2022 die Nachhaltigkeitsstrategie JLU 2030 beschlossen. Diese widmet sich den sechs Handlungsfeldern Forschung, Studium und Lehre, Transfer, Betrieb inkl. Mobilität, Individuelles Verhalten und Governance. Für jedes Handlungsfeld definiert sie strategische Ziele, Maßnahmen und Indikatoren zur nachhaltigen Entwicklung der Universität bis zum Jahr 2030

Weitere Informationen

Die Hochschulen schließen sich dem Klimaschutzziel der Landesregierung an und wollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass Hessen bis 2050 klimaneutral wird.

Hier gelangst du zur offiziellen Info-Seite.

Diesen neuen Masterstudiengang gibt es an der JLU am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ab dem Wintersemester 2023/24.

Der Studiengang richtet sich an alle, die die Wirtschaft zum Wohle der Gesellschaft nachhaltig gestalten wollen. Der Studiengang vermittelt spezialisiertes Wissen in Accounting (Rechnungslegung), Finance (Finanzierung) und Sustainability (Nachhaltigkeit). Neben wissenschaftlichen und forschungsorientieren Ansätzen liegt der Fokus auf einer engen Verzahnung mit der Praxis

Die Vorlesung gibt einen Überblick über relevante Dimensionen der Nachhaltigkeit im Bereich Wirtschaftswissenschaften. Dazu zählt das individuellen Handeln (z.B. beim Konsum oder der Finanzanlage), auf Agieren auf Firmenebene (z.B. Anforderungen externer Stakeholder, Anpassung an sich ändernde Rahmenbedingungen), das Handeln von staatlichen Institutionen (z.B. Nachhaltigkeit an der Universität) und das gesamtwirtschaftliche und globale Niveau (z.B. Wasserstoffwirtschaft)

Weiterbildungen

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zukunft.lernen! wurde im Rahmen des Projekts Future:N! des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung entwickelt.

Auf der Plattform sind zahlreiche Fort- und Weiterbildungsangebote zu unterschiedlichen Themen einer BNE in verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu finden. Die Selbstlernangebote richten sich aktuell überwiegend an Lehrkräfte und Hochschullehrende als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Mehr zum SDG 4:

Aktuelle Projekte mit Bezug zur Nachhaltigkeitsumfrage an der JLU

Tipps und Informationen für Studierende zum Thema Nachhaltigkeit

Ungenutzte Geräte ausschalten: Stromkabel aus der Steckdose ziehen oder eine Mehrfachsteckdose mit Schalter nutzen. Durch die Nutzung von Mehrfachsteckdosen mit zusätzlichem Schalter, lassen sich die Geräte nach Benutzung vom Strom trennen und stellen keinen Stromverbrauch mehr dar.

Vorheizen des Backofens nutzen: Bei Nutzung des Backofens kann durchaus schon das Essen beim Vorheizen in den Ofen gestellt werden. So kann die entstehnde Wärme direkt genutzt werden und das Essen ist ggf. schon vorher fertig. Die Umluft Funktion stellt sogar die energisparendste Methode dar.

Wechsel des Stromanbieters: Ein Wechsel des Stromanbieters, wie z.B. zu Ökostrom, kann sich lohnen. Dabei solltest du deinen Verbrauch pro Jahr kennen und entsprechende Angebote vergleichen. Durch Recherche und Vergleichsportale lässt sich hier Geld sparen.

Licht: Solange du kein Licht benötigst, lasse es lieber ausgeschaltet.

Wachmaschine/Geschirrspüler: Eine neue Waschmaschine, die energieeffizient ist, kann den Wasser- und Stromverbrauch etwas reduzieren. Grundsätzlich ist es nachhaltiger, wenn du die Maschine voll belädst oder das Ökoprogramm nutzt. Gleiches gilt für die Geschirrspülmaschine.

Wasserhahn: Um Wasser zu sparen, genügt es schon, wenn dieser nicht unnötig, z.B. beim Zähneputzen, Rasieren oder Duschen läuft. Ein Wassersparduschkopf kann helfen den Wasserverbrauch zu senken und damit einen Beitrag zum nachhaltigen Studentenleben leisten.

Trinkwasser: Wusstest du, dass es in den Mensen Trinkbrunnen gibt? Informationen und Standorte findest du hier.

Einstellung: Die Heizung sollte auf Stellung zwischen 2 – 3 eingestellt sein.  Jedes Grad Raumtemperaturabsenkung spart ca. 6% Heizenergie.

Öffentliche Verkehrsmittel: Um die Umwelt zu schonen nutze statt dem Auto öffentliche Verkehrsmittel. Hierzu steht allen Studierenden das Semesterticket zur Verfügung.

Fahrräder: Um zur Universität zu gelangen, kannst du auch das Fahrrad nutzen. Falls du kein Fahrrad besitzt, kannst du auf die Nextbike Fahrräder zurückgreifen.

Papierveschwendung: Versuche sämtliche Arbeiten digital zu erledigen und verzichte darauf, unnötig Papier zu verbrauchen.

Schreibwaren: Investiere lieber einmal in gute Schreibwaren, wie z.B. einen hochwertigen Kugelschreiber, bei dem du nur gelegentlich die Mienen austauschen musst.

Reparatur: Benutze Untensilien, die du schon zu Hause hast, solange es geht. Wenn etwas kaputt geht, wähle bei einem Neukauf die nachhaltigere Variante aus oder versuche es zu reparieren. Elektrogeräte kannst du einfach und günstig selbst reparieren (z.B. mit Hilfe von Youtube-Videos). Eine weitere Möglichkeit ist, die Hilfe in einem Repaircafé in deiner Nähe zu suchen.

Gebrauchte Gegenstände: Kaufe die Dinge, die du für dein Studium benötigst, gebraucht statt neu. Egal ob Taschenrechner, Tablet, Fachliteratur oder Laptop. Dabei schonst du Ressourcen.

Im oberen Teil der Homepage unter Dokumente findest du zwei Plakate in Bezug auf „Tipps für Studierende zum Thema Nachhaltigkeit“ als Download.

Die Inhalte dieser Seite wurde im Rahmen des Lehrforschungsprojekts 2022-23 von Melis Arin und Elena Müller erarbeitet.