Gründungswerkstatt für Mitmach-Supermärkte

Das Forschungsprojekt WERTSCHÄTZEN der Justus-Liebig-Universität Gießen lädt am 19.–20. Juni 2026 zur „Gründungswerkstatt für Mitmach-Supermärkte“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle Initiativen und Engagierte, die einen Kooperativen Lebensmittelladen gründen wollen oder sich für das Modell interessieren.
Neben fachlichem Input zu Rechtsformen und der Organisation stehen Austausch, die Vernetzung & ganz praktische Gründungsfragen im Mittelpunkt. Egal ob erste Ideen oder schon ein konkreter Plan – hier gibt es das nötige Rüstzeug.

Anmeldung unter: www.uni-giessen.de/ibae/gfms
Anmeldeschluss: 10. Mai 2026

Aktivistischer Markt der Möglichkeiten

Du hast Lust, dich politisch oder gesellschaftlich zu engagieren, weißt aber noch nicht, wie oder wo? Du möchtest andere aktive Menschen kennenlernen? Dann bist du hier genau richtig!

Am Freitag hast du die Gelegenheit, viele verschiedene Gruppen aus Gießen kennenzulernen, mehr über ihre Projekte zu erfahren und ganz ungezwungen ins Gespräch zu kommen. Egal, ob du einfach nur neugierig bist oder schon konkrete Ideen hast, der Abend bietet dir einen offenen Raum, um dich zu informieren, auszutauschen und vielleicht den passenden Einstieg für deinen eigenen Aktivismus zu finden.

Für eine angenehme Atmosphäre ist ebenfalls gesorgt: Es gibt vegane Snacks, Getränke und einen offenen Ausklang.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der kritischen Einführungswochen der JLU statt und wird von Linkes Leben Gießen organisiert. Der Raum ist leider nicht barrierefrei (Treppen).

Komm vorbei, bring Freund*innen mit und entdecke, wie vielfältig Engagement in Gießen sein kann!
Wir freuen uns auf dich!

Nachhaltigkeit in der Stadt Gießen

Du willst eine Stadt, die grün, fair und lebendig ist? Dann mach mit! Im Workshop „Nachhaltigkeit in der Stadt Gießen- machen statt reden“ tauchen wir gemeinsam in die Zukunft deiner Stadt ein. Du hörst keine trockenen Facts –wir erarbeiten konkrete Ideen, die du sofort umsetzen kannst.

Was dich erwartet:

  • Spannende Einblicke: Wie funktionieren lokale Nachhaltigkeitsprojekte in Gießen?
  • Deine Ideen zählen: Brainstorming, Gruppenprojekte und dein eigener Aktionsplan für die Stadt.
  • Skills für die Zukunft: Projektplanung, Teamarbeit, Kommunikation – alles direkt anwendbar.

Anmeldeschluss: 05.04.2026

Quartierspaziergang „Nördliche Innenstadt“

Die Stadt Gießen lädt sie ein zum Quartierspaziergang „Nördliche Innenstadt“.

Die „Nördliche Innenstadt“ (Dönerdreieck und Steinstraßenviertel) wird in den nächsten Jahren über das Städtebau-Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ weiterentwickelt.

Für die Erstellung des ISEK (integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) findet am Samstag, den 21.03. eine Auftaktveranstaltung mit Quartiersrundgang statt, zu der speziell Bewohnerinnen und Bewohner sowie Geschäfte und Einrichtungen im Quartier eingeladen sind.

Wie soll sich unser Quartier weiterentwickeln?
Kommen Sie mit auf einen Spaziergang durch Ihren Stadtteil und
teilen Sie Ihre Eindrücke, Wünsche und Vorschläge direkt vor Ort!

Einladung zum Workshop „Zirkuläres Wirtschaften im Landkreis Gießen“

Einladung zum Workshop „Zirkuläres Wirtschaften im Landkreis Gießen“

Zirkuläres Wirtschaften gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ziel des Ansatzes ist es, Rohstoffe und Produkte effizienter zu gestalten und zu nutzen. Zirkuläres Wirtschaften verspricht zukunftsfähige Wertschöpfungspotenziale und Arbeitsplätze sowie einen Beitrag
zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung.
Der Landkreis Gießen möchte zirkuläres Wirtschaften stärken. Dazu wollen sie mit euch ins Gespräch kommen. Sie werden euch Beispiele für zirkuläres Wirtschaften aus
Mittelhessen vorstellen und gemeinsam weitere bestehende Aktivitäten und Netzwerke
sowie Zukunftsthemen sammeln und Kooperationsmöglichkeiten diskutieren.

Im Anschluss an den Workshop möchten sie den Austausch mit Ihnen fortsetzen und
gemeinsam Projekte und Initiativen entwickeln.
Der Workshop findet im Rahmen des EU-Projektes „Integrated Circular Economy Action
Plans for Rural Areas“ (iCEAR)-statt. Der Landkreis Gießen ist eine von neun europäischen
Projektregionen, die voneinander lernen und zirkuläres Wirtschaften fördern wollen.

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Rahmenprogramm abpflastern

Zukunftsfähiges Leben gestalten

Im Rahmen des ersten bundesweiten Entsiegelungswettbewerbs abpflastern fand am 28.03.2025 eine erste Veranstaltung zu dem Thema Flächennutzung in Gießen statt. 

Lara Herrlich vom Ernährungsrat Gießen eröffnete den Abend in der anschlussverwendung mit einer kurzen Übersicht zur landwirtschaftlichen Flächennutzung in Deutschland. Wulf Hahn von der Fachagentur für Stadt- und Verkehrsplanung Regio Consult gab genauere Einblicke in die Konflikte die entstehen, wenn Infrastrukturentwicklung in Konkurrenz zu landwirtschaftlicher Flächennutzung tritt. Mit der Ausführung konkreter Zahlen zu einigen konkreten Infrastrukturprojekten der Region deckte er die „Schattenkosten“  derartiger Projekte auf und erschütterte damit Teilnehmenden des Abends.

Dies gehört wendeten wir uns den Handlungsmöglichen zu, denn trotz aller Erschütterung bleiben wir nicht ohnmächtig:

Nina Pröpster vom Haus der Nachhaltigkeit brachte die Gruppe zum Träumen, wodurch eine Übersicht von Orten in Gießen entstand, die wir gerne entsiegelt bzw. grün umgestaltet sehen möchten. 

Diese Übersicht findet sich unten und wird an die Stadt weitergegeben, so dass die Möglichkeiten der Umgestaltung geprüft werden können und wir eine Auskunft dazu erhalten können. Diese findet sich bald auch in diesem Beitrag wieder.

Mit dem Haus der Nachhaltigkeit Gießen e.V. organisierten wir in den vergangenen Wochen unterstützende Strukturen, um die Teilnahme am Wettbewerb niedrigschwelliger zu gestalten. Alle Infos dazu findest Du auf der abpflastern goes Gießen-Projektseite.

Fotos von Nico Müller, Lara Herrlich und Nina Pröpster

Bahnhofsplatz, Brandplatz, Rathausvorplatz… einige Orte doppelten sich. Wir sind gespannt, welche Auskunft wir von der Stadt zu den verschiedenen Orten erhalten. Diese findest Du dann bald auch hier im Beitrag. 

Hast Du selbst sehnlichste Wünsche für einen Ort in Gießen, den Du gerne umgestalten möchtest? Lass es uns in den Kommentaren wissen oder wende Dich damit direkt an die Stadt Gießen.

Lasst uns gemeinsam die Steine hüpfen!

Konzept "Schwammstadt"

Am 04.04.2025 fand die zweite und vorerst letzte Veranstaltung des kleinen Rahmenprogramms zum abpflaster-Wettbewerb in Gießen statt.

Nicole Mik (BA Sc. Geographie) und Ule Ruhland (SHK+ Landschaftsarchitekten) lieferten gemeinsam einen Einstieg in das Themenfeld grün-blauer Infrastrukturen und rückten dabei das Konzept der „Schwammstadt“ in den Fokus.

Etwa 35 Menschen interessierten sich für das Thema und gestalteten einen diskussionsreichen Abend mit. 

Im Verlauf des Abends wurde mehrfach deutlich: Für das langfristige Gelingen von Entsiegelungskampagnen bedarf es einer ausgiebigen Sensibilisierung der Bürger*innen. Dennoch braucht es allerdings ein entsprechendes Veränderungsmanagement der Stadt, welches Verordnungen vorsieht, dass die zukünftige Stadtplanung nach dem Konzept „Schwammstadt“ erfolgt. In Gießen gibt es derartige Verordnungen noch nicht. Allerdings befindet sich eine Entsiegelungsstrategie in Arbeit.

Anders als in den Niederlanden hat Deutschland auch einen wesentlich stärkeren Eigentümerschutz, der sich unter Umständen auch als Blockade für Veränderungen im Sinne des Gemeinwohls darstellt. In den Niederlanden wir Eigentum zwar respektiert, aber: Städte und Gemeinden haben mehr Steuerungsmacht. Dadurch sind striktere Vorgaben zur Nutzung oder Umgestaltung von Flächen (inkl. Entsiegelung, Grünpflichten) möglich. Oft besteht eine hohe Akzeptanz für Eingriffe, wenn sie im Kontext des Klimaschutzes oder der Schwammstadt-Strategie stehen. Verfolgt man den niederländischen Entsiegelungs-Wettbewerb tegelwippen wird dieser Unterschied wohl besonders deutlich erkennbar.

Jedoch spricht vieles für mehr Entsiegelung: Mehr Vegetation, also Pflanzen, haben immense Effekte auf die Wiederherstellung eines intakten Ökosystems. Und dabei haben bereits kleine Maßnahmen wirklich große Effekte.

 

Außerdem bringt Entsiegelung Sicherheit von Wohnräumen. Mehr Fläche auf der Wasser versickern kann ermöglicht es bei Starkregenereignissen mit den immensen Wassermengen umgehen zu können. Damit wird z.B. das Überlaufen von Kellern unterbunden und das Ausmaß von Flutkatastrophen eingedämmt.

Fotos von Nina Pröpster

Man muss behaglich sein und es ausprobieren.

Jetzt wird’s praktisch! Mit Reparatur, Zero Waste und Co. zur Rohstoffwende

Keine Lust mehr auf Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung für die Metalle in unseren Smartphones, Autos und Häusern? Es ist höchste Zeit für einen anderen Umgang mit Rohstoffen! Aber wie fangen wir konkret damit an?

Rohstoffwende selber machen: Das können Sie tun!

Nach einer kurzen Einführung zu den globalen Folgen unseres Rohstoffverbrauchs, stellen wir in dieser Veranstaltung Möglichkeiten vor, wie jede*r ganz konkret Teil der Rohstoffwende werden kann. Wir geben einen Überblick über verschiedene Ansätze von Reparatur bis Zero Waste. Dabei lassen wir uns von positiven Beispielen und bereits existierenden Projekten inspirieren. Expert*innen geben kurze Inputs zu den einzelnen Bereichen, beantworten Fragen und geben praktische Tipps zur Umsetzung. Anschließend tauschen wir uns in Kleingruppen dazu aus, wie wir in unserem Umfeld (Hochschule, Beruf, Verein, etc.) tätig werden können.

Die digitale Veranstaltung findet in Kooperation mit dem INKOTA-Netzwerk statt.

Eine Anmeldung ist notwendig (es entstehen keine Kosten).

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World-Café

World Café zu Soziale Folgen des Klimawandels – Ein Rückblick

Am 23. August 2024 durften wir zahlreiche Interessierte zu unserem interaktiven World Café zum Thema „Soziale Folgen des Klimawandels“ begrüßen. Die offene Atmosphäre der Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, über ihre Gedanken und Ideen dazu ins Gespräch zu kommen.

Nach einem einführenden Impulsvortrag von Sarah Lüttich (Dozentin für Wissenschaftskommunikation sozialer Folgen des Klimawandels) tauschten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen an verschiedenen Thementischen aus. Diskutiert wurden zentrale Aspekte wie soziale Ungleichheit, Gesundheit, Ernährungssicherheit, die Zukunft der Städte, Migration und mögliche Konflikte. In einer abschließenden Reflexionsrunde im Plenum konnten offene Fragen geklärt und gemeinsam Perspektiven für regionale Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Die Veranstaltung, die in Kooperation mit der Kü-Ché stattfand, zog rund 25 bis 30 Interessierte mit vielfältigen Hintergründen an, was die Diskussionen sehr bereicherte. Die Ergebnisse unseres World Cafés und die Gedanken der Teilnehmenden könnt ihr euch hier ansehen.

Habt auch ihr Ideen oder Vorschläge, wie wir als Gemeinschaft den sozialen Folgen des Klimawandels begegnen können? Wir freuen uns, wenn ihr euch einbringt und mit uns weiterdenkt. Lasst uns gemeinsam aktiv werden!